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Vollzeit

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Zeitarbeits-Jobs sind Vollzeit-Jobs. Das hat eine Erhebung des Instituts für Soziale Innovation (SI) im Auftrag des iGZ ergeben. Demnach werden 89% aller Einstellungen in der Zeitarbeit in Vollzeit vorgenommen. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft liegt dieser Wert laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW) bei nur 65,5%.

Vollzeit – das heißt in der Zeitarbeit durchschnittlich 35 Stunden pro Woche. So ist es im Tarifvertrag festgeschrieben, den die Zeitarbeitgeber mit den DGB-Gewerkschaften abgeschlossen haben. Gibt es in dem Betrieb, in dem die Zeitarbeitskraft eingesetzt wird, andere Arbeitszeitmodelle (zum Beispiel eine 38-Stunden-Woche), so werden diese übernommen. Die mehrgeleisteten Stunden (in diesem Beispiel also drei pro Woche) werden auf einem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben. Die dort angesammelten Stunden werden in Freizeit ausgeglichen. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden die Stunden ausgezahlt. So ist gewährleistet, dass sich die Zeitarbeitnehmer flexibel an die Arbeitsverhältnisse im Einsatzunternehmen anpassen können und keine Einsatzstunde „verloren“ geht.

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