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„Weil das Matching optimal klappt.“

Finn Schober, 34, Bürokaufmann

Zeitarbeitsunternehmen schauen genau hin, welches Potenzial in ihren Bewerbern steckt und denken über die Standards von Ausbildungsberufen hinaus.

Das Matching – das heißt die Übereinstimmung zwischen den Qualifikationen, die jemand mitbringt, und dem Stellenprofil - ist in der Regel punktgenau.

Genau das schätzt Finn Schober an seinem Arbeitgeber. Der Bürokaufmann ist bei der Nazareth Personal GmbH angestellt und arbeitet bei dem Versicherungsdienstleister Domcura in Kiel, der bedingt durch die Flutkatastrophe dringend Unterstützung brauchte. Ein Bürokaufmann als Versicherungsmitarbeiter – passt das? „Mein Zeitarbeitsunternehmen hat genau hingeschaut, was ich mitbringe und was der Kunde braucht“, erklärt Schober, „das ist das Schöne an Zeitarbeit. Man wird nicht in eine Schublade gesteckt, sondern in Gesprächen wird herausgefunden, was man kann und wozu man bereit ist.“ Finn Schober hatte seine Ausbildung zum Bürokaufmann bei der Bundeswehr absolviert, bei der er sich elf Jahre verpflichtete. Er zeigte sich bei seinem Personaldienstleister wissbegierig, flexibel und brachte neben der Berufsausbildung Qualifikationen mit, die gut zur Versicherung passten.

Auf ein passendes Matching können sich auch die Kunden der Zeitarbeit verlassen. Die Domcura hatte in der Vergangenheit schon gute Erfahrungen mit Zeitarbeitskräften gemacht und sogar einige übernommen. Nach Bürokaufleuten hatte das Versicherungsunternehmen auch selbst schon gesucht, weshalb es für den Personalvorschlag von Nazareth Personal offen war. Ein paar Schulungen später war Finn Schober fit für seine Aufgaben in der Versicherung wie beispielsweise die Aufnahme von Schadenmeldungen oder Vertragsänderungen.

Schober arbeitet seit einem Monat in der Abteilung für Gebäudeversicherung und wird als vollwertiges Team-Mitglied „ganz normal“ in das Versicherungsunternehmen integriert. „Wir unterstützen uns auch gegenseitig, wenn wir Versicherungsnehmer am Telefon haben, die wegen der Flutschäden vor dem Nichts stehen. Menschlich sind wir natürlich bei den Opfern, aber versicherungstechnisch müssen wir gewisse Schritte einhalten, bevor wir helfen können“, beschreibt er die aktuellen Herausforderungen. Seine Kollegen sind froh, dass er da ist und helfen ihm bei anfänglich schwierigen Fragen. Dass er aus der Zeitarbeit komme, spiele keine Rolle, sagt Schober, er selbst habe auch nur bei speziellen Rückfragen mit seinem Personaldienstleister zu tun. „Nach meiner Bundeswehrzeit wollte ich möglichst schnell den Sprung in die zivile Wirtschaft schaffen. Zeitarbeit habe ich dabei als Personalberatung gesehen, die über ein großes Kundennetzwerk verfügt und mir Optionen bieten konnte, die ich selbst niemals auf dem Schirm gehabt hätte“, erzählt der 34-Jährige, „ich würde Zeitarbeit jedem weiterempfehlen“.

 

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