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„Weil ich davon profitiere.“

Bernhard Weilbuchner, 60, Berufskraftfahrer

Reine Speditionsfahrten sind Bernhard Weilbuchner zu langweilig, weil man fast nur Autobahn fährt. Er zieht individuelle Auslieferungsfahrten vor, bei denen er durch volle Städte und enge Straßen manövrieren muss.

Außerdem bringt es Abwechslung, denn er steuert dabei bis zu 20 Kunden pro Tag an. Der 60-jährige Berufskraftfahrer sieht seine Arbeit bei dem Personaldienstleister Lenkzeit durchweg als Vorteil. Hier hat er schon verschiedene Fahrzeugmodelle vom Sattelzug über den Cityliner bis zum Hängerzug kennengelernt. Der Unterschied liege für den Fahrer vor allem im Rückwärtsfahren und Ansteuern der Verladerampe, erklärt er. Verschiedene LKW zu beherrschen sei das, was einen Berufskraftfahrer ausmache.

Bernhard Weilbuchner profitiert auch davon, dass seine Arbeitseinsätze den Anforderungen entsprechend jeweils mit ihm abgestimmt werden. Er fährt lieber Tagschichten innerhalb des Ruhrgebietes, um abends bei seiner Familie zu sein und, weil die Sicht tagsüber besser ist. Im Sommer darf es aber auch mal eine Nachtschicht sein.

Seit drei Jahren ist er mittlerweile bei der Dortmunder Niederlassung der Firma Lenkzeit angestellt. Als er auf Jobsuche war, hatte er fünf Angebote. Lenkzeit hätte ihn am liebsten vom Fleck weg eingestellt. „Ich wollte mir aber erst alle Angebote genau anschauen und mich dann entscheiden, wer die besten Konditionen hat und von mir den Zuschlag bekommt“, erzählt der Berufskraftfahrer. Mittlerweile ist er bei den Kunden von Lenkzeit bekannt… und beliebt: „Du kannst wiederkommen“, hört er häufig und freut sich über die Anerkennung. Nicht selten ist es für ihn montags so also sei er nie weg gewesen, weil ihn wieder mal ein Logistikunternehmen, für das er schon häufiger im Einsatz war, gezielt angefordert hat. „Zeitarbeit ist für mich mindestens genauso gut wie jedes andere Arbeitsverhältnis. Wenn man als Arbeitnehmer den Mund nicht aufmacht, ist klar, dass eigene Wünsche nicht gehört werden. Die Firma Lenkzeit ist astrein, da kann ich nichts sagen“, so Weilbuchner.

 

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